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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der DAX ist derzeit ein zweiseitiges Schwert, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Einerseits erwarte man, dass sich die versagenden Topformationen bei den US-Indices sowie die sehr negative Börsenstimmung perspektivisch als treibende Faktoren erweisen würden. Andererseits sorge der Wochenauftakt für einen faden Beigeschmack: In der Spitze hätten die deutschen Standardwerte bis auf 6.120 Punkte zugelegt. Dieses Niveau habe dann aber nicht bis zum Handelsschluss verteidigt werden können, sodass auf Tagesbasis ein “doji” mit ausgeprägtem Docht zu Buche stehe. Dieses Candlestickmuster bestätige zunächst den Widerstand in Form des Januarhochs bei 6.094 Punkten bzw. mahne darüber hinaus zur Vorsicht.

Da die kurzfristigen Indikatoren auf Stundenbasis (z. B. RSI, MACD) zudem aktuell negativ zu interpretieren seien, dürfte es dem DAX schwer fallen, unmittelbar weiteres Terrain zurückzuerobern. Als Reaktion auf die Zugewinne der letzten Tage werde vielmehr eine Atempause wahrscheinlich. Als erste nennenswerte Unterstützung diene dabei die untere Gap-Kante der Kurslücke vom 8. Juli bei 5.998 Punkten. Im Verlauf einer Verschnaufpause sollte die 200-Tages-Linie (akt. bei 5.872 Punkten) aber nicht ernsthaft in Gefahr geraten. (13.07.2010/ac/a/m)

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“Manager: der Mann, der genau weiß, was er nicht kann, und der sich dafür die richtigen Leute sucht.”