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München (ots) – Die Globalisierung macht auch vor Pflanzen und den Allergien nicht halt, die sie auslösen können.
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Ein Beispiel dafür ist das Unkraut Ambrosia, das aus Nordamerika nach Europa eingeschleppt wurde. Heutzutage ist es bereits in weiten Teilen Deutschlands, wie Südostbayern oder Südhessen, verbreitet. Aber auch in Urlaubsländern wie Italien, Frankreich oder Ungarn, ist die Ambrosia-Pflanze mittlerweile heimisch. Die Ambrosia wird von Fachleuten als hochallergen eingestuft. Dazu die Münchner Allergologin Dr. Marion Moers-Carpi.
“Hochallergen bedeutet, dass wenige Pollen schon genügen, um eine Krankheit zu verursachen. Und das Gemeine an der Ambrosia ist, dass es eben auch direkt Asthma verursachen kann.”
In vielen Fällen kommt es also gar nicht erst zu den klassischen Heuschnupfen-Symptomen. Ambrosia-Pollen fliegen in der Regel nur in den Monaten Juli, August und September. Eine Allergie kann aber auch auftreten, wenn gar keine Ambrosia in der Nähe ist. Es gibt so genannte Kreuzallergien, also Allergien von Wirkstoffen, die sich untereinander sehr ähnlich sind.
“Am Beispiel der Birkenpolle kann man das gut erklären. Typisches Kreuzallergen der Birkenpolle ist die Nuss oder das Apfelallergen. Der Körper denkt, wenn er jetzt einen Apfel sieht oder mit dem Apfel in Berührung kommt: Huch, schon wieder eine Birkenpolle und reagiert. Bei der Ambrosia ist die Kreuzallergie die Melone oder die Banane. Das heißt, der Körper beißt in eine Banane und denkt: Schon wieder eine Ambrosia und reagiert.”
Und gerade eben weil die Ambrosia direkt Asthma auslösen kann, sollten sich betroffene Allergiker rechtzeitig informieren, wie sie ihre Allergie mildern oder am besten vermeiden können. Schließlich sollen die schönen Sommermonate, oder gar der langersehnte Urlaub, nicht den Pollen zum Opfer fallen.
“Wie bei jeder Allergie ist die wichtigste Therapie das Meiden des Allergens. Zum Zweiten kann man sich überlegen, ob man prophylaktisch ein Antihistaminikum nimmt. Das sind Tabletten, die die Allergiebereitschaft nach unten fahren.”
Diese Medikamente bekommt man zum Teil rezeptfrei in der Apotheke. Sinnvoller ist es sicherlich, sich von einem kompetenten Arzt beraten zu lassen. Wo und wie aber finden Patienten einen guten Allergologen wenn sie ihn brauchen? Und woran erkenne ich, dass mein Facharzt mir auch wirklich weiterhelfen kann?
“Ich glaube einen guten Allergologen macht aus, dass er sich die Zeit dafür nimmt, um die Allergievorgeschichte zu erkennen und herauszufinden. Und wo man einen guten Arzt findet ist zum Beispiel bei jameda.de. Das ist eine Gesundheitsplattform, eine Arztplattform, wo man auch Ärzte finden kann, wo Patienten auch Ärzte bewerten. Ich denke, das ist eine gute Option.”
Und für alle User absolut kostenlos. Damit der anstehende Urlaub und der Rest des Sommers für alle allergiegeplagten Menschen so beschwerdefrei wie möglich werden, hat Dr. Moers-Carpi zum Abschluss noch einen praktischen Tipp direkt aus dem Leben.
“Gewöhnlicherweise duschen wir morgens. Wenn wir jetzt allerdings im Allergieumfeld sind und schon mit Pollen in der Kopfhaut, auf der Kopfhaut zusammen gekommen sind, dass wir dann einfach sagen: Okay, wir duschen abends noch einmal, um diese Pollen zu eliminieren. Nicht nur Duschen, sondern auch Haare waschen natürlich.”
Erste Allergiesymptome sollten Sie also ernst nehmen! Denn aus einer nicht behandelten Allergie kann langfristig Asthma entstehen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie an einer Allergie leiden, kontaktieren Sie Ihren Arzt des Vertrauens. Einen kompetenten Allergologen finden Sie auf der Seite des Münchner Arztbewertungsportals jameda.de.
Pressekontakt:
jameda GmbH
Presse-Service
Klenzestr. 57b
80469 München
Barbara Bonleitner
Tel.: 089 / 2000 185 85
presse@jameda.de
www.jameda.de
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