Eschborn (dpa) Im Osten der Republik stehen nach wie vor deutlich mehr Wohnungen leer als im Westen. Dies geht aus einer am Mittwoch in Eschborn veröffentlichten Studie des Energiedienstleisters Techem und des Bonner Marktforschungsinstituts empirica hervor.
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In Leipzig stehen viele Plattenbauten leer. Danach liegt die Quote der leerstehenden Wohnungen im Osten inklusive Berlin bei 6,6 Prozent und damit deutlich über dem Wert von 2,7 Prozent im Westen. Insgesamt blieben 2008 in Deutschland konstant 780 000 Wohnungen oder 3,7 Prozent des Bestandes ungenutzt, wie die Studie auf der Grundlage von 2,1 Millionen Heizkostenabrechnungen errechnet hat.
Seit der erstmaligen Erhebung im Jahr 2001 nähern sich die Werte aber kontinuierlich an, vermerkte Techem-Chef Hans-Lothar Schäfer. Die Entwicklung belege Unterschiede zwischen prosperierenden und schrumpfenden Regionen, die in allen Teilen des Landes zu finden seien. So gehe der Leerstand besonders in ostdeutschen Boomstädten wie Erfurt, Magdeburg oder Dresden signifikant zurück, während er in manch strukturschwachen Gegenden Westdeutschlands wie Soest oder im Hochsauerland stark ansteige.
Von 100 ausgewerteten Städten gab es die niedrigsten Leerstände in Erlangen (0,4 Prozent) und Karlsruhe (0,8). Leerstände mit zehn Prozent und mehr haben die ostdeutschen Städte Halle (Saale) mit 13,6 und Schwerin als Schlusslicht der Auswertung mit 15,4 Prozent. Im Westen haben Emden (13,6) und Pirmasens (8,3) die höchsten Leerstände.





















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